LUYS – Intimität, Freiheit und Dreamrock?
Shownotes
🎙️ Vorgestellt – Menschen. Geschichten. Fokus. ist ein Podcast des Klangzone Magazins. In jeder Folge stellen wir Künstlerinnen, Künstler und inspirierende Persönlichkeiten vor – mit ihren Geschichten, ihrer Musik und den Menschen hinter den Projekten.
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LUYS
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Klangzone – Musik. Klänge. Geschichten.
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00:00:00: Speaker: Hallo du, du hörst vorgestellt Menschengeschichten Focus Dein Format der Klangzone, in dem wir dir regelmäßig Menschen aus Kunst, Kultur und Gesellschaft vorstellen, deren Stimmen wirklich gehört werden müssen. Mein Name ist Jordan und ich habe dir heute jemanden mitgebracht, dessen Weg ich schon lange begleite und dessen musikalischen Werdegang ich sehr genau beobachte, weil ich sehe, da ist Entwicklung und weil ich sehe, da wird uns noch ganz viel in der Zukunft erwarten. Der Name des Künstlers ist Louis. Er kommt aus Leipzig und er ist ein wahrer Dreamwalker. Was es damit alles auf sich hat, das erfährst du jetzt. Wenn wir von Louis sprechen, dann spreche ich persönlich vor allem von einem Menschen, einem Musiker mit ehrlichen Texten und einer spürbaren Leidenschaft für Musik. Ja, das mag man jetzt als selbstverständlich annehmen. Bei Musikerinnen und Musikern ist es aber in der heutigen Zeit tatsächlich gar nicht mehr so oft. Gerade in Zeiten, wo KI immer mehr auf dem Vormarsch ist. Bei Louis ist alles handgemacht und alles aus der eigenen Feder. Und so erzählen seine Songs eben von alltäglichen Geschichten, von schönen Begebenheiten genauso wie von schwierigen Momenten, die viele Menschen wohl sehr, sehr gut kennen. Ich habe euch ja vorhin gesagt, dass er in Leipzig wohnt. Allerdings stammt ja nicht aus Leipzig, nicht aus Sachsen. Er ist aus Norddeutschland und hat bereits in jungen Jahren damit begonnen, Instrumente zu spielen und auch zu lernen und vor allem seine ersten eigenen Songs schon auf Streamingplattformen zu veröffentlichen. Und das hat ihn letztendlich dazu verholfen, auch eine Fangemeinde aufzubauen, die seit vielen Jahren stetig wächst. Bei Menschen einfach merken Hey, die Themen von Luis, die berühren mich total und irgendwie kann ich mit jedem Song einfach richtig relaten. Und ich habe Louis einmal Backstage gefragt, wie er eigentlich in seinen Texten kommt und welche Themen ihm eigentlich besonders am Herzen liegen. Und damals hat er mir geantwortet, dass es für ihn eigentlich immer so sei, dass er erlebte Gefühle und Momente generell in Songs packe und manchmal aber auch Erfahrungen, Erlebnisse von anderen in das eigene Songwriting einfließen lässt. Und Grund, Themen und Motive sind bei ihm eigentlich immer Vielfalt und Freiheit, aber auch Trennung, toxisches Dating und Selbstzweifel. Also wirklich ein großes Potpourri an ganz vielen verschiedenen Themen und Motiven, wo jeder irgendwo einen Anknüpfungspunkt findet. Hinzu kommt auch Luis absolute Unangepasstheit, und das spiegelt sich vor allem in seiner musikalischen Ausrichtung wider. So hat er eine ganz eigene musikalische Strömung begründet, den sogenannten Dreamrock. Ja, was ist daran so Träumerisches zu rocken gibt und was sich dahinter verbirgt? Das habe ich ihn gefragt in einem persönlichen Gespräch. Und das hat er darauf geantwortet. Ja, tatsächlich habe ich so ein bisschen gesucht nach einem für mich, nach einem eigenen Genre, weil ich fand so ein bisschen die Form, die Sachen, die es schon gab, passen nicht so ganz. Und ja, Dream Rock ist am Ende für mich eine Mischung aus Old School Rock, aber verbunden mit moderneren, kraftvollen, aber auch verträumten Elementen und eine Mischung und dazu eine Mischung mit Werten wie Freiheit, Empathie und Empowerment Ja und Bestärkung. Ja. Bei Levis Musik kommt man also wirklich schnell ins Träumen, denn das ist Musik als Tagtraum und irgendwie auch ein Rückzugsort und irgendwie auch ein Raum für Identität und eigene Perspektiven, Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle. Ja, also Levis musikalische Handschrift ist nicht nur das Ergebnis eines kurzfristigen Trends, sondern aus meiner Sicht über viele Jahre gewachsen. Und in seinen Songs hat er ganz viele verschiedene Inspirationen. Neben den Themen, die ihn ja immer wieder bewegen, gibt es natürlich auch eine Art Herangehensweise und Dinge, die im Songwriting allgemein sehr, sehr wichtig sind. Und auch darüber habe ich ihn ein bisschen ausgefragt. Und er war ein kleines, offenes Buch und hat mir folgende Antwort darauf gegeben Oh, es ist mir wichtig dabei. Ja, vor allem wenn ich ehrlich bin, ist es eigentlich etwas, was einfach aus mir rauskommt. Und mir fällt es schwer, wenn ich jetzt sage, ich setze mich jetzt an den Tisch und schreibe jetzt los, sondern ich sitze einfach nachts um halb zwei am Klavier und es kommt einfach so aus mir raus und das festzuhalten. So wie das wie die Gefühle abfließen, das finde ich ganz toll. Das können natürlich ganz fröhliche Sachen sein, aber auch oder auch freche oder natürlich auch nachdenkliche und deprimierende Themen, je nachdem, wie es einem gerade geht. Und da gehen wir jetzt doch einfach mal ganz tief in das Songwriting und Bedeutung in seiner Songs hinein. Es gibt einen Song, den ich sehr beeindruckend finde, nämlich den Song Top To Bottom, den er dieses Jahr im Februar veröffentlicht hat. Und er bleibt sich im Dream Rock zwar treu, zeigt aber eine ganz andere Seite von sich. Denn es geht um Intimität, Verlangen, spielerische Provokation, ein leichtes Versautheit, die aber nicht plump ist oder platt, sondern eher subtil, verspielt und emotional offen. Das sind jetzt ganz viele Wörter, an denen man sich denkt Wow, also diesen Song muss ich unbedingt hören. Ich kann euch auch sagen, ihr solltet diesen Song unbedingt gehört haben. Es ist wirklich ein Genuss, dieses Lied zu hören. Aber vor allem zeigt das Lied für mich auch eins, nämlich den Ausbruch von Louis als Künstlerpersona selbst der Ausbruch aus alten Ketten, aus alten Mustern in etwas völlig Neues, in eine neue Reise und eine, wie ich finde, weitere Evolutionsstufe des Dreamworks. Der Song selbst ist dabei aber kein Skandalsong. Keineswegs. Es ist eher ein Song, der für Selbstbestimmtheit steht. Und dafür steht, sich in Ehrlichkeit nach außen zu zeigen und einen eigenen Weg mutig irgendwie zu begehen. Sei das in Bezug auf Beziehungen, sei das in Bezug auf das eigene Sein. All diese Dinge, also Sachen, mit denen man sich wirklich auch als Mensch immer wieder super gut verbinden kann. Und ich habe eben noch abschließend in meinem kleinen persönlichen Gespräch gefragt, wie es denn für ihn eigentlich so ist. Er ist ja viel auf Social Media unterwegs. Es ist ja heutzutage für Independent Artists generell, aber auch für generell für viele künstlerische Menschen unabdingbar, auf Social Media einen Account zu haben und stetig die Menschen mit Infos zu versorgen. Und er hat eben das Top to Bottom auch dort Stories geteilt und Storys gepostet, in denen es manchmal schon sehr heiß her ging, in denen er sehr extrovertiert ist und queere Liebe fokussiert. Und mich hat er persönlich mal interessiert, wie seine eigenen Erfahrungen sind in der Wahrnehmung des Songs. Also was können wir jetzt als Hörerinnen und Hörer von Top to Bottom lernen? Und das ist Louis Antwort Das ist eine interessante Frage. Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass die, ähm, ja, Eindrücke, die ich jetzt so gesammelt habe, seitdem der Song draußen ist, eigentlich sehr gut sind. Und, ähm, ja, also das wurde sehr gut aufgenommen. Ich war schon etwas aufgeregt jetzt, weil ich noch nie so ein wie du sagst extrovertierten Song rausgebracht habe. Ähm. Ja, vielleicht. Was können wir davon lernen? Ähm, das ist manchmal man etwas auch einfach direkt sagen kann und nicht so lange um den heißen Brei herumreden muss. Vielleicht. Da bin ich nämlich auch ein sehr guter Experte drin. Und auf der anderen Seite kann man natürlich auch lernen, dass Liebe ganz viele Facetten hat. Neben meinen eher tiefer und einfühlsameren Songs kann das auch einfach. Ja, diese Anziehung sein und diese fast schon magische Anziehung, die man manchmal hat, zu einer Person. Ja, ich finde, da hat es Luis ganz auf den Punkt getroffen. Und das war es auch für das heutige kleine Porträt ihm vorgestellt Menschen Geschichten, Fokus deinem Format, der Klangzone. Ich hoffe, dir hat es gefallen. Und wenn du jetzt Lust hast, Luis einfach mal zu hören, dann sind alle notwendigen Seiten und Kontakte zu ihm hier verlinkt. Eine persönliche Empfehlung von mir ist übrigens sein Song Cookie Jar. Da geht es um toxische Liebe, also ein Thema, das wir uns unbedingt auch musikalisch nochmal anhören sollten. Lohnt sich auf jeden Fall. Versprochen. Und wenn du Lust hast, dann hören wir uns hier an der Stelle demnächst wieder. Ich sage jetzt erstmal Bye, auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal!
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